Brand in der Elektrik

Datum: ……………….. Freitag, 19.12.2008
Einsatzart: …………… Brandeinsatz

Alarmierung: …………. 12.50 Uhr
Eintreff E-Stelle: …….. 13.01 Uhr
Einsatzdauer: ………… 45 min.

Fahrzeuge Oow: ……… LF 10/6, MTW
Einsatzkräfte Oow: ….. 11 (davon 6 Atemschutzgeräteträger)
Fahrzeuge Now: ……… LF 8/TS, TLF 16/25, MTW
Polizei: …………………. 1 Streifenwagen

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Lage bei Eintreffen

In einem Elektroschrank eines Wohnhauses auf der Unteren Dorfstraße kam es zu einem Brand. Giftige Dämpfe breiteten sich im Objekt aus. Der betroffene Elektroschrank befand sich im 1. OG, während der Hausanschlusskasten auf dem Dachboden des Hauses installiert worden war.

Maßnahmen

Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Niederoderwitz waren auf Grund des kurzen Anfahrtsweges zuerst an der Einsatzstelle und legten sofort eine B-Leitung mit Verteiler im Eingangsbereich des Wohnhauses bereit. Mit einer C-Leitung und einem Co2-Löscher wurde ins Objekt zur Lageerkundung vorgegangen. Auf Grund der toxischen Gase geschah dies unter Nutzung von schwerem Atemschutz.
Durch ständigen Kontakt über Handsprechfunkgeräte konnte sich der Einsatzleiter ein Bild von der Lage machen. Zum Stromlos-Schalten des Hauses kam der Elektrowerkzeugkasten der OFw Oberoderwitz zum Einsatz. Durch einen Spezialgriff (NH-Griff, im Bild mit roter Stulpe) wurden die Sicherungen in Schaltschrank und Hausanschlusskasten entfernt. Das Wohnhaus wurde gelüftet und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Schwerer Verkehrsunfall

Datum: ……………….. Freitag, 12.12.2008
Einsatzart: …………… Technische Hilfeleistung

Alarmierung: …………. 09.47 Uhr
Eintreff E-Stelle: …….. 10.05 Uhr
Einsatzdauer: ………… 120 min.

Fahrzeuge Oow: ……… LF 10/6, MTW
Einsatzkräfte Oow: ….. 9 (davon 6 Atemschutzgeräteträger)
Polizei: …………………. 4 Streifenwagen
Weitere Kräfte: ………. Abschleppdienst, Unfallschadensforschung, Medien
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Lage bei Eintreffen

Zwei am Unfall beteiligte PKWs befanden sich auf der Fahrbahn der Spitzbergstraße.
Ein weiteres Fahrzeug stand 10 Meter von der Fahrbahn entfernt hangabwärts. Öl bzw. Kraftstoff lief aus zwei der Fahrzeuge aus. Da sich der Unfall bereits 8.50 Uhr ereignet hatte, waren die z.T. schwer verletzten Fahrzeuginsassen bereits durch den Rettungsdienst abtransportiert.

Maßnahmen

Das LF 10/6 der OFw Oberoderwitz rückte mit 6 Mann Besatzung aus um erste Sicherungsmaßnahmen vornehmen zu können. Weitere Einsatzkräfte rückten mit dem MTW nach. Die Polizei übernahm die Straßensperrung an der Einmündung der Spitzbergstraße auf die B96. Die Strecke musste zeitweise voll gesperrt werden.
Unmittelbar an der Einsatzstelle wurden weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Nachdem die Unfallschadensforschung ihre Ermittlungen abgeschlossen hatte. konnten größere Fahrzeugteile von der Unfallstelle geräumt werden. Nach Eintreffen des Abschleppdienstes wurden die Unfallfahrzeuge aufgeladen und abtransportiert. Die Einsatzstelle wurde gereinigt und von der Polizei wieder für den Verkehr frei gegeben.

Laubenbrand

Datum: ……………….. Donnerstag, 04.12.2008

Alarmierung: …………. 03.20 Uhr
Eintreff E-Stelle: …….. 03.29 Uhr
Einsatzdauer: ………… 60 min.

Fahrzeuge Oow: ……… LF 10/6, MTW
Einsatzkräfte Oow: ….. 13 (davon 6 Atemschutzgeräteträger)
Fahrzeuge Now: ……… LF 8/TS8, TLF 16/25, MTW
Einsatzkräfte Now: ….. 12
Polizei: …………………. mehrere Einsatzkräfte
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Lage bei Eintreffen

Eine massiv gebaute Laube (ca. 30m²) brannte in einer Sparte an der hinteren Dorfstraße in voller Ausdehnung. Die Flammenhöhe betrug 4-5 Meter. Die Dachkonstruktion fehlte bereits. Das Gelände war auf Grund von Zäunen nur eingeschränkt befahrbar. Es war nicht bekannt, ob sich evtl. Gasflaschen im Inneren des Gebäudes befanden.

Maßnahmen

Das LF 10/6 der OFw Oberoderwitz rückte voll besetzt mit 9 Mann Besatzung aus. Auf der Anfahrt zur E-Stelle rüstete sich der Angriffstrupp mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät aus.
An der Einsatzstelle wurde das Zufahrtstor der Anlage mittels Bolzenschneider geöffnet. Nach weiteren 50 Metern wurde das LF 10/6 in Stellung gebracht.
Der Angriffstrupp baute zusammen mit dem Schlauchtrupp die Wasserversorgung zwischen Fahrzeug und Verteiler her (60 Meter).
Durch die mitgeführten 600 Liter Wasser des LF 10/6 konnte ein erstes Strahlrohr vorgenommen werden.

Aus der Deckung heraus erfolgte ein erster Löschangriff.
Da bei Brandeinsätzen grundsätzlich beide Ortsfeuerwehren alarmiert werden, stellte das TLF 16/25 der OFw Niederoderwitz weitere 2500 Liter Wasser als “Puffer” zur Verfügung. Weitere Trupps des LF 8/TS8 Niederoderwitz bauten eine stabile Löschwasserversorgung zwischen dem Unterflurhydranten vorm Wetterkabinett und den Heckpumpen der Fahrzeuge her (150 Meter).
img_3209.JPGEin weiteres Strahlrohr wurde am Brandherd eingesetzt.
Auf Grund der Dunkelheit machte sich der Aufbau einer Einsatzstellenausleuchtung erforderlich. Dies geschah durch den Lichtmast des LF 10/6, sowie ein Beleuchtungsstativ unmittelbar vor dem Brandobjekt.
Auf Grund der Großen Hitzeentwicklung wurden die Reste des Gebäudes mit Schwer- und Mittelschaum abgedeckt. Voraussetzung hierfür war das Entfernen der Sicherungen des Gebäudes um die Gefahr eines elektrischen Stromschlages zu verhindern.
Da der Brand bereits während seiner Entdeckung weit fortgeschritten war konnte der Schaden lediglich auf dem vorgefundenen Stand gehalten werden. Die Freizeitoase wurde zur Flammenhölle

Tech. Hilfe nach Überflutung

Datum: …………… Mittwoch, 29.10.2008

Alarmierung: …….. 22.04 Uhr
Eintreff E-Stelle: … 22.14 Uhr
Einsatzdauer: ……. 40 min.

Einsatzkräfte: …… 11 (davon 7 Atemschutzgeräteträger)
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Lage: Durch Niederschlag hatte sich eine Wassermenge unterhalb des Viadukts über die B96 angesammelt. Dies führte zur Gefährdung des Straßenverkehrs.


Maßnahmen:
Um die Einsatzkräfte vor fließendem Straßenverkehr zu schützen sperrten mehrere Trupps die B96 voll ab. Dies geschah an der Einmündung zur Spitzbergstraße und an der Schmiedegasse.

Zur weiteren Verkehrsregelung wurden Einsatzkräfte der Polizei nachgefordert.
Auf Grund der Dunkelheit wurde durch Maschinist und Melder der Beleuchtungssatz in Stellung gebracht und über den Stromerzeuger mit Strom versorgt.

Nachdem die Einsatzstelle ausgeleuchtet war, konnte der Angriffstrupp die Ursache der Überflutung beseitigen: In einem Gully für Oberflächenwasser hatten sich Verunreinigungen angesammelt, die beseitigt wurden.

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