Brandeinsatz im Gewerbegebiet

Einsatzbeginn: 30.06. 2008, 16.15 Uhr
Einsatzdauer: 1,5 Stunden

Nach Alarmierung durch Mitarbeiter des Bauhofs von Oderwitz rückte das LF 10/6 der OFW Oberoderwitz am Nachmittag zur Restablöschung der Reste des gemeindeeigenen Sonnenwendfeuers im Gewerbegebiet am Spitzberg aus.

Der Löschangriff erfolgte durch einen Trupp mit Hohlstrahlrohr.
Die Löschwasserversorgung wurde durch einen Unterflurhydranten sichergestellt.

BMA Pflegeheim

Datum: 24. Juni 2008
Alarmzeit: 13:06 Uhr
Einsatzende: 13:20 Uhr

Infolge von Elektro-Arbeiten entstand ein Kurzschluss, welcher zur Auslösung der Brandmeldeanlage (BMA) führte. Da bei einem Brandeinsatz grundsätzlich beide Ortsfeuerwehren alarmiert werden, wurde ,,Vollalarm” gegeben. Das Niederoderwitzer Feuerwehrdepot liegt in kürzerer Distanz zur Einsatzstelle. So konnte deren Gruppenführer noch vor Eintreffen der Oberoderwitzer Einsatzfahrzeuge den ,,Einsatzabbruch” befehlen.

Glück hatten bei diesem Einsatz besonders die Kinder der KiTa ,,Knirpsenland”. Sie konnten das Oberoderwitzer Feuerwehrdepot wie geplant 13.30 Uhr besuchen.

Brandeinsatz: Feuer auf der Wilhelmshöhe

Alarmierung: 5. Juni 2008, 22.32 Uhr
Einsatzende: 22.55 Uhr

Zehn Minuten nach der Alarmierung traf unser Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) besetzt mit neun Einsatzkräften an der Einsatzstelle ein. Da es sich offensichtlich um ein Grillfeuer handelte, wurde zur Beweissicherung ein Foto gemacht und der Gemeindeverwaltung übermittelt.

Brandeinsatz Pflegeheim

Alarmierung: 31. Mai 2008, 23.46 Uhr
Einsatzende: 1. Juni 2008, 3.00 Uhr
Einsatzkräfte: OFw Niederoderwitz, OFw Oberoderwitz, FFw Spitzkunnersdorf,
FFw Mittelherwigsdorf, SEG DRK Niederoderwitz

Lage:

Die Brandmeldeanlage des Pflegeheims löste automatisch den Alarm aus.

Um panische Reaktionen der Heimbewohner zu vermeiden, erfolgte die Anfahrt der Löschfahrzeuge auf der letzten Wegstrecke ohne Martinshorn.

Die eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr spürten sichtbarem Brandrauch nach. Durch Abtasten der Decke im Bereich der Toiletten vor dem Speisesaal konnte dort das vermeintliche Glutnest lokalisiert werden.

Maßnahmen:

Die Löschwasserversorgung wurde durch zwei Hydranten sichergestellt. Diese befanden sich auf der Schulstraße sowie auf dem Heimgelände.

Nachdem ein Hohlstrahlrohr vor der Toilette bereit gehalten wurde, erfolgte unter schwerem Atemschutz die Öffnung der Decke mit Axt und Einreißhaken. Darauf hin fielen Glutstücken aus der geschaffenen Öffnung. Nach deren Ablöschen wurden verbranntes Dämmmaterial sowie ein verschmorter Toilettenlüfter aus der Zwischendecke gezogen.

Das Dach des Speisesaal-Anbaus wurde auf Brandschäden untersucht. Zum Schluss brachten Einsatzkräfte einen Überdrucklüfter in Stellung um betroffene Gebäudebereiche zu entrauchen und so freie Sicht auf eventuelle weitere Glutnester zu erhalten.

Da der Brandherd glücklicher Weise schnell aufgespürt werden konnte, wurde die Entstehung eines größeren Brandschadens verhindert.

Eine Evakuierung des Heims konnte durch Abschirmung des giftigen Brandrauchs von bewohnten Bereichen vermieden werden.

Lieber Leser, dieser Einsatz hat wie so oft gezeigt, dass zunächst unbedeutend erscheinende technische Defekte in einer Tragödie enden könnten, wenn nicht das oben beschriebene Zusammenspiel von Brandmeldeanlage und Einsatzkräften der Feuerwehr gegeben ist. Wenn sie jetzt Lust bekommen haben, beim nächsten Brand (vielleicht in ihrer Nachbarschaft) dabei zu sein, würden wir uns freuen, sie nicht nur als Zuschauer dort anzutreffen, sondern sie als Einsatzkraft in unseren Reihen zu haben.

(Vereinbaren sie einfach einen Termin mit unserem Ortswehrleiter, Dieter Schulze, zur unverbindlichen Depotbesichtigung / Tel. 26282)

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