Damit wir jedem Menschen helfen können, treffen wir uns aller zwei Wochen zu einem gemeinsamen Dienst um das zu trainieren, was wir im Ernstfall gebrauchen können. So auch am Freitag, den 13. Oktober. Natürlich hatten wir an diesem Tag kein Pech, sondern Glück, denn wir konnten viele Helfer finden, die mit uns die Technische Hilfeleistung üben.

So kam es, dass wir bei unserem Depot zwei Kameraden der Feuerwehr Neugersdorf begrüßen konnten, die uns mit Schere und Spreizer ausgeholfen haben.

Wie immer war eine genaue Planung der Übung sehr wichtig. Zu Beginn des Dienstes wurde der Ablauf der Übung besprochen und jeder wusste, in welchem Trupp er war und was er zu tun hatte. Nachdem alles geklärt war, ging es auch schon los, unsere Fähigkeiten zu erweitern oder wieder aufzufrischen. Das heutige Ziel war die „MTS-Station” in Oberoderwitz, wo wir einen verunfallten Trabant vorfanden.

Jedem wurde seine Aufgabe zugewiesen. Es wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet, der Verletzte wurde beruhigt, der Eigenschutz wurde sichergestellt und das wichtigste war natürlich die Person aus dem Auto zu befreien. Und hier kam die schwere Technik der Neugersdorfer Kameraden zum Einsatz. Sie zeigten uns, wie man Personen richtig aus einem Auto „schneidet”, ohne dass diese noch mehr verletzt werden. Aber das Wichtigste bei Verkehrsunfällen ist der Rettungsdienst, der auch bei dieser Übung durch den DRK-Ortsverein Niederoderwitz vertreten war. So konnten wir mal sehen, wie eine verletzte Person patientengerecht aus dem Auto gerettet wird.

Am Ende waren sich alle sicher, dass es wieder eine erfolgreiche Übung war. Natürlich dürfen wir dabei unsere Helfer nicht vergessen. Deshalb bedanken sich die Kameraden der Oberoderwitzer Feuerwehr bei den Kameraden aus Neugersdorf für die Bereitstellung ihrer Technik und bei der MTS-Station für die Bereitstellung eines alten Trabis sowie beim DRK Ortsverein Niederoderwitz für die Übernahme des Rettungsdienstes.