Archiv für Kategorie ‘(5) Sonstiges’

Im Knirpsenland geht´s heiß her!

Eilig laufen die Feuerwehrmänner Fred und Willi durch den Kindergarten. Auf dem Rücken die Atemschutzgeräte, in der Hand die Schutzmaske und in der Tasche den “Kinderfinder”.
Keine Angst, sie sind nicht gekommen um die Kinder aus einer Notlage zu retten, sondern sie wurden von den Knirpsen eingeladen. Die hatten von dem Kinderfinder den es bei der Feuerwehr gibt gehört und wollten nun genau wissen was das ist. Einige Vermutungen hatten sie ja schon.”Vielleicht ist es ein Elektrisches Gerät” (Max 6 Jahre). ” Nein bestimmt ein Fährtenhund” dachte (Benno 5 Jahre). Gespannt saßen alle Kinder im Stuhlkreis. Sie staunten nicht schlecht als Fred einen Aufkleber aus der Tasche zog und erklärte: “Das ist der Kinderfinder der Feuerwehr”. Das musste er schon genauer erklären. Wie soll denn ein Aufkleber Kinder finden.”Das ist ganz einfach”, sagte Fred.
“Stellt euch vor, ihr schlaft, in eurem Haus brennt es. Ihr könnt den Rauch nicht riechen, denn der Geruchssinn funktioniert im Schlaf nicht. Jemand hat das Feuer entdeckt und die Feuerwehr gerufen. In eurer Wohnung ist es dunkel, überall ist Rauch. Die Feuerwehrleute kriechen mit Taschenlampen durch die Räume. Der Aufkleber der im unteren Drittel der Tür angebracht ist reflektiert das Licht der Taschenlampe und die Feuerwehrmänner wissen nun genau, hinter dieser Tür könnten Kinder sein und durchsuchen diese Räume zuerst und besonders gründlich. Steht auf dem Aufkleber der Name des Kindes können die Retter gezielt nach dem Kind rufen. “Eine tolle und wichtige Sache” stellen die Kinder fest und sind stolz darauf von Fred einen “Kinderfinder” zu bekommen. Dann üben alle das Kriechen auf dem Bauch, das Abdichten von Türen und sich vor dem Rauch zu schützen und das Anrufen bei der Feuerwehr um einen Notfall zu melden. Natürlich nur mit unserem Spielzeugtelefon. Im Garten konnten dann alle Kinder die Lodriane (kleine Holzfeuerteufel) mit der Wasserspritze umspritzen. “Wir haben viel gelernt. Danke Fred und Willi für diesen tollen Vormittag”.

Die Kinder der Spatzen und Schlumpfengruppe mit ihren Erzieherinnen Moni, Kerstin und Elli.

Feuerwehrmarsch

Am 9. Mai trafen sich in Ruppersdorf 21 Mannschaften von Feuerwehren aus dem Landkreis sowie aus Brandenburg und Baden-Württemberg beim „17. Ruppersdorfer Feuerwehrmarsch“ zum Wettstreit um den Pokal des Herrnhuter Bürgermeisters. Die Oberoderwitzer Ortswehr war mit einer Gruppe von 9 Kameraden angetreten. An sieben Stationen galt es, mittels guter Kenntnisse, Geschicklichkeit und Fitness möglichst viele Punkte zu sammeln. Unterwegs gab es natürlich auch Gelegenheit, sich für die nächste Aufgabe zu stärken und mit den Kameraden der anderen Wehren Kontakte zu pflegen. Bei der Siegerehrung am Nachmittag warteten wir natürlich gespannt auf die Ergebnisse. Den Sprung aufs Siegerpodest haben wir leider knapp verpasst. Mit dem erreichten vierten Platz können die Oberoderwitzer Kameraden angesichts der starken Konkurrenz aber auch zufrieden sein.

Ein ganz großes Dankeschön geht an die Kameraden und vielen freiwilligen Helfer der Ruppersdorfer Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und Technischen Hilfswerk Zittau, die diese Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht und für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt haben. Wir freuen uns schon auf den 18. Feuerwehrmarsch im nächsten Jahr.

Michael Jahr

Gemeinderat im Depot

Am 11. Mai 2009 tagte der Gemeinderat im Depot Oberoderwitz. Bereits im Vormonat besuchten die Gäste das Niederoderwitzer Depot. Nun konnten sie sich über Technik und Dienstbedingungen unserer Ortsfeuerwehr informieren. Das Angebot eines Rundgangs mit dem Ortswehrleiter, Dieter Schulze, wurde gern angenommen. Die Sitzung des Gemeinderates wurde im Schulungsraum abgehalten.

Wettkampf

Am Freitag den 26.04.09 trafen sich 11 Kameraden der Ortsfeuerwehr Oberoderwitz am frühen Morgen um für den Kottmersdorfer Löschangriff zu üben. Nach dem alle nötigen Dinge zusammen getragen wurden im Gewerbegebiet konnten die Probeläufe beginnen. Ziel des ganzen ist es, so schnell wie möglich das Wasser aus einem Behälter (ca. 1m³) mit Hilfe der Tragkraftspritze (kurz TS) über eine Wegstrecke von 95 m in 2 Zielbehälter zu bekommen. Nach etlichen Probeläufen ging es dann in die Nassproben und somit stark auf Mittag zu. Verpflegt wurden wir hier von Anja und Sophie. Es gab Nudeln mit Wurst und als Nachspeise Pudding. Nach dem Mittag ging es weiter bis wir uns reif fühlten für den Wettkampf.

Am 1. Mai war es dann soweit wir “ritten” in Kottmarsdorf ein, mit unser Mannschaft und versuchten unser Bestes! Leider waren andere besser als wir, sodass wir nur einen der hinteren Plätze belegten. Nach ein Paar guten Gläsern Bier ging es dann wieder nach Hause, mit dem Ziel: “Nächstes Jahr werden wir Erster!”

Thomas Neumann

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