Eilig laufen die Feuerwehrmänner Fred und Willi durch den Kindergarten. Auf dem Rücken die Atemschutzgeräte, in der Hand die Schutzmaske und in der Tasche den “Kinderfinder”.
Keine Angst, sie sind nicht gekommen um die Kinder aus einer Notlage zu retten, sondern sie wurden von den Knirpsen eingeladen. Die hatten von dem Kinderfinder den es bei der Feuerwehr gibt gehört und wollten nun genau wissen was das ist. Einige Vermutungen hatten sie ja schon.”Vielleicht ist es ein Elektrisches Gerät” (Max 6 Jahre). ” Nein bestimmt ein Fährtenhund” dachte (Benno 5 Jahre). Gespannt saßen alle Kinder im Stuhlkreis. Sie staunten nicht schlecht als Fred einen Aufkleber aus der Tasche zog und erklärte: “Das ist der Kinderfinder der Feuerwehr”. Das musste er schon genauer erklären. Wie soll denn ein Aufkleber Kinder finden.”Das ist ganz einfach”, sagte Fred.
“Stellt euch vor, ihr schlaft, in eurem Haus brennt es. Ihr könnt den Rauch nicht riechen, denn der Geruchssinn funktioniert im Schlaf nicht. Jemand hat das Feuer entdeckt und die Feuerwehr gerufen. In eurer Wohnung ist es dunkel, überall ist Rauch. Die Feuerwehrleute kriechen mit Taschenlampen durch die Räume. Der Aufkleber der im unteren Drittel der Tür angebracht ist reflektiert das Licht der Taschenlampe und die Feuerwehrmänner wissen nun genau, hinter dieser Tür könnten Kinder sein und durchsuchen diese Räume zuerst und besonders gründlich. Steht auf dem Aufkleber der Name des Kindes können die Retter gezielt nach dem Kind rufen. “Eine tolle und wichtige Sache” stellen die Kinder fest und sind stolz darauf von Fred einen “Kinderfinder” zu bekommen. Dann üben alle das Kriechen auf dem Bauch, das Abdichten von Türen und sich vor dem Rauch zu schützen und das Anrufen bei der Feuerwehr um einen Notfall zu melden. Natürlich nur mit unserem Spielzeugtelefon. Im Garten konnten dann alle Kinder die Lodriane (kleine Holzfeuerteufel) mit der Wasserspritze umspritzen. “Wir haben viel gelernt. Danke Fred und Willi für diesen tollen Vormittag”.

Die Kinder der Spatzen und Schlumpfengruppe mit ihren Erzieherinnen Moni, Kerstin und Elli.