Archiv für Kategorie ‘(1) Einsätze’

Brand Flächennaturdenkmal

Datum: ……………….. Donnerstag, 01.01.2009
Einsatzart: ………….. Brandeinsatz

Alarmierung: ……………. 01.18 Uhr
Eintreff E-Stelle: ……… 01.30 Uhr
Einsatzdauer: ………..… 60 min.

Fahrzeuge Oow: ……… LF 10/6
Einsatzkräfte Oow: … 10 (davon 6 Atemschutzgeräteträger)
Sonstige: …………………. 1 Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung

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Lage bei Eintreffen
In der Silvesternacht hatte sich auf einer Linde (d=2,50m) in einer Höhe von ca. 3m ein Glutnest gebildet. Vermutlich wurde dieser Brand durch einen Feuerwerksartikel ausgelöst. Der Baum ist Bestandteil des Flächennaturdenkmales, welches alle Bäume der Lindenallee umfasst. Der Brand breitete sich auf Grund der großen Hohlräume im Baum aus.

Maßnahmen
Da bekannt war, dass es sich um einen Brandeinsatz handelte rüstete sich der Angriffstrupp bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle mit Atemschutzgeräten aus.
Am Brandobjekt eingetroffen ergab eine Lageerkundung durch Gruppenführer und Melder, dass sich das Ausmaß des Glutnestes nur erahnen lässt. Der Wassertrupp wurde mit der Sperrung der Straße beauftragt, während der Schlauchtrupp eine Steckleiter in Stellung brachte.
Der Angriffstrupp rüstete sich mit einer Mittelschaumpistole aus um die betroffenen Hohlräume zu verschließen. Der Maschinist übernahm die Ausleuchtung der Einsatzstelle und bediente anschließend die Heckpumpe des Löschgruppenfahrzeugs.
Nach einer ersten Annäherung des Angriffstrupps an den Brandherd wurde Löschmittel vorerst zurück gehalten. Gleichzeitig wurde mit einer Axt morsches Holz entfernt. So konnte festgestellt werden, wohin sich das Glutnest ausgebreitet hatte.
Der Gruppenführer entschied, den betroffenen Ast (d=0,7m) mittels Kettensäge zu entfernen und am Boden abzulöschen. Der Hohlraum im Stamm wurde mit Mittelschaum geflutet.
Ein Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung wurde zum Einsatz hinzugezogen, um ihm die Einsatzstelle zu übergeben.

… noch während der Aufräumarbeiten erhielt der Gruppenführer per Funk den Auftrag für einen weiteren Einsatz (zu lesen unter ,,Fehlalarm im Möbelhaus”).

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In diesem Zusammenhang wünschen wir allen Lesern der Internetseite der Ortsfeuerwehr Oberoderwitz, allen Bürgern unseres Ortes, allen Kameraden der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen ein gesundes, erfolgreiches und sicheres Jahr 2009!

Brand in der Elektrik

Datum: ……………….. Freitag, 19.12.2008
Einsatzart: …………… Brandeinsatz

Alarmierung: …………. 12.50 Uhr
Eintreff E-Stelle: …….. 13.01 Uhr
Einsatzdauer: ………… 45 min.

Fahrzeuge Oow: ……… LF 10/6, MTW
Einsatzkräfte Oow: ….. 11 (davon 6 Atemschutzgeräteträger)
Fahrzeuge Now: ……… LF 8/TS, TLF 16/25, MTW
Polizei: …………………. 1 Streifenwagen

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Lage bei Eintreffen

In einem Elektroschrank eines Wohnhauses auf der Unteren Dorfstraße kam es zu einem Brand. Giftige Dämpfe breiteten sich im Objekt aus. Der betroffene Elektroschrank befand sich im 1. OG, während der Hausanschlusskasten auf dem Dachboden des Hauses installiert worden war.

Maßnahmen

Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Niederoderwitz waren auf Grund des kurzen Anfahrtsweges zuerst an der Einsatzstelle und legten sofort eine B-Leitung mit Verteiler im Eingangsbereich des Wohnhauses bereit. Mit einer C-Leitung und einem Co2-Löscher wurde ins Objekt zur Lageerkundung vorgegangen. Auf Grund der toxischen Gase geschah dies unter Nutzung von schwerem Atemschutz.
Durch ständigen Kontakt über Handsprechfunkgeräte konnte sich der Einsatzleiter ein Bild von der Lage machen. Zum Stromlos-Schalten des Hauses kam der Elektrowerkzeugkasten der OFw Oberoderwitz zum Einsatz. Durch einen Spezialgriff (NH-Griff, im Bild mit roter Stulpe) wurden die Sicherungen in Schaltschrank und Hausanschlusskasten entfernt. Das Wohnhaus wurde gelüftet und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Schwerer Verkehrsunfall

Datum: ……………….. Freitag, 12.12.2008
Einsatzart: …………… Technische Hilfeleistung

Alarmierung: …………. 09.47 Uhr
Eintreff E-Stelle: …….. 10.05 Uhr
Einsatzdauer: ………… 120 min.

Fahrzeuge Oow: ……… LF 10/6, MTW
Einsatzkräfte Oow: ….. 9 (davon 6 Atemschutzgeräteträger)
Polizei: …………………. 4 Streifenwagen
Weitere Kräfte: ………. Abschleppdienst, Unfallschadensforschung, Medien
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Lage bei Eintreffen

Zwei am Unfall beteiligte PKWs befanden sich auf der Fahrbahn der Spitzbergstraße.
Ein weiteres Fahrzeug stand 10 Meter von der Fahrbahn entfernt hangabwärts. Öl bzw. Kraftstoff lief aus zwei der Fahrzeuge aus. Da sich der Unfall bereits 8.50 Uhr ereignet hatte, waren die z.T. schwer verletzten Fahrzeuginsassen bereits durch den Rettungsdienst abtransportiert.

Maßnahmen

Das LF 10/6 der OFw Oberoderwitz rückte mit 6 Mann Besatzung aus um erste Sicherungsmaßnahmen vornehmen zu können. Weitere Einsatzkräfte rückten mit dem MTW nach. Die Polizei übernahm die Straßensperrung an der Einmündung der Spitzbergstraße auf die B96. Die Strecke musste zeitweise voll gesperrt werden.
Unmittelbar an der Einsatzstelle wurden weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Nachdem die Unfallschadensforschung ihre Ermittlungen abgeschlossen hatte. konnten größere Fahrzeugteile von der Unfallstelle geräumt werden. Nach Eintreffen des Abschleppdienstes wurden die Unfallfahrzeuge aufgeladen und abtransportiert. Die Einsatzstelle wurde gereinigt und von der Polizei wieder für den Verkehr frei gegeben.

Laubenbrand

Datum: ……………….. Donnerstag, 04.12.2008

Alarmierung: …………. 03.20 Uhr
Eintreff E-Stelle: …….. 03.29 Uhr
Einsatzdauer: ………… 60 min.

Fahrzeuge Oow: ……… LF 10/6, MTW
Einsatzkräfte Oow: ….. 13 (davon 6 Atemschutzgeräteträger)
Fahrzeuge Now: ……… LF 8/TS8, TLF 16/25, MTW
Einsatzkräfte Now: ….. 12
Polizei: …………………. mehrere Einsatzkräfte
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Lage bei Eintreffen

Eine massiv gebaute Laube (ca. 30m²) brannte in einer Sparte an der hinteren Dorfstraße in voller Ausdehnung. Die Flammenhöhe betrug 4-5 Meter. Die Dachkonstruktion fehlte bereits. Das Gelände war auf Grund von Zäunen nur eingeschränkt befahrbar. Es war nicht bekannt, ob sich evtl. Gasflaschen im Inneren des Gebäudes befanden.

Maßnahmen

Das LF 10/6 der OFw Oberoderwitz rückte voll besetzt mit 9 Mann Besatzung aus. Auf der Anfahrt zur E-Stelle rüstete sich der Angriffstrupp mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät aus.
An der Einsatzstelle wurde das Zufahrtstor der Anlage mittels Bolzenschneider geöffnet. Nach weiteren 50 Metern wurde das LF 10/6 in Stellung gebracht.
Der Angriffstrupp baute zusammen mit dem Schlauchtrupp die Wasserversorgung zwischen Fahrzeug und Verteiler her (60 Meter).
Durch die mitgeführten 600 Liter Wasser des LF 10/6 konnte ein erstes Strahlrohr vorgenommen werden.

Aus der Deckung heraus erfolgte ein erster Löschangriff.
Da bei Brandeinsätzen grundsätzlich beide Ortsfeuerwehren alarmiert werden, stellte das TLF 16/25 der OFw Niederoderwitz weitere 2500 Liter Wasser als “Puffer” zur Verfügung. Weitere Trupps des LF 8/TS8 Niederoderwitz bauten eine stabile Löschwasserversorgung zwischen dem Unterflurhydranten vorm Wetterkabinett und den Heckpumpen der Fahrzeuge her (150 Meter).
img_3209.JPGEin weiteres Strahlrohr wurde am Brandherd eingesetzt.
Auf Grund der Dunkelheit machte sich der Aufbau einer Einsatzstellenausleuchtung erforderlich. Dies geschah durch den Lichtmast des LF 10/6, sowie ein Beleuchtungsstativ unmittelbar vor dem Brandobjekt.
Auf Grund der Großen Hitzeentwicklung wurden die Reste des Gebäudes mit Schwer- und Mittelschaum abgedeckt. Voraussetzung hierfür war das Entfernen der Sicherungen des Gebäudes um die Gefahr eines elektrischen Stromschlages zu verhindern.
Da der Brand bereits während seiner Entdeckung weit fortgeschritten war konnte der Schaden lediglich auf dem vorgefundenen Stand gehalten werden. Die Freizeitoase wurde zur Flammenhölle

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